Weihnachten - Die Geburt von Jesus Christus
| von Kai Hirschmann |
An Weihnachten feiern die Christen die Geburt von ihrem Heiland Jesus Christus.
Da es nicht sicher ist, an welchem Tag Jesus geboren wurde, feierten die Christen in aller Welt anfangs an verschiedenen Tagen seine Geburt. Später beschloss man in Rom, das Fest auf den 25.
Dezember zu legen. In den meisten Ländern feiert man noch heute diesen Tag, um dem frohen Anlass zu gedenken: Die Christen glauben, dass Maria in dieser Nacht in einem Stall in
Bethlehem den "Sohn Gottes" zur Welt brachte.
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| Darstellung der Geburt Jesu in einem Stall in Bethlehem. |
Als erster einheitlicher Weihnachtsfeiertag wurde der 6. Januar festgelegt. In Russland, Griechenland oder Serbien sind die meisten Christen nicht evangelisch oder katholisch, sondern orthodox. Diese orthodoxen Kirchen in Osteuropa feiern auch heute noch Weihnachten am 6. Januar.
In Rom, dem Sitz des Papstes, wurde dann im Jahr 336 beschlossen, das Fest umzulegen. Am 25. Dezember feierten die Römer nämlich damals ihren Sonnengott Sol Invictus . Da die Christen aber sicher waren, dass Jesus Christus das wahre "Licht der Welt" ist, haben sie das heidnische Fest einfach umgedeutet.
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